Tag 28
Idee 26
von Elena Cuntz
01.02.2015, 23:26 Uhr

-NETZWERKWOHNEN-

Es ist möglich in einer großen Stadt wie Leipzig zu leben, Teil einer lokalen Community zu sein, den eigenen Hof, eine Dachterrassenlandschaft, Büroflächen, eine Bibliothek, einen Werkraum, Gästezimmer sowie Wohnküchen mit Platz an einer großen Tafel zum gemeinsam Kochen, Spielen und Unterhalten zu haben - und dies auf gerade einmal 51 Quadratmetern!

Der fortlaufende Gesellschaftswandel mit der Entwicklung von einer ,Ökonomie des Besitzens’ hin zu einer ,Ökonomie des Teilens’ wird zum Thema der Wohnidee gemacht. ‚Teilen‘ reiht sich ein zwischen ‚Mieten‘ und ‚Besitzen‘ und wird interpretiert als ‚gemeinsam besitzen und individuell benutzen’, wodurch Mehrwerte generiert werden und Netzwerke entstehen. Es entstehen engmaschige Lebensnetzwerke der Bewohner, bei denen der öffentliche Bereich intensiv genutzt, sich zu Eigen gemacht und als kollektives Gemeingut mit den anderen Stadtbewohnern geteilt wird. Diese Eigenschaften werden weitergetrieben bis hin zum Maßstab des Gebäudes, dem Wohnnetzwerk. Das Verhältnis der privaten Fläche wird an den tendierenden Lebensstil angepasst und auf ein Optimum minimiert, wohingegen die gemeinschaftlich genutzten und geteilten Flächen auf ein Optimum maximiert werden. Der Gemeinschaftsraum bildet das Herz des Gebäudes und ist fließender Kommunikations- und Erschließungsraum zugleich. Vier Teilungsstufen generieren Flächen unterschiedlicher Privatheit für die Bewohner. Mit der Nutzung dieser Flächen durch die Bewohner und Besucher bildet sich ein neuer Knotenpunkt und wird somit in das Netzwerk von Leutzsch integriert. Es gibt die unterschiedlichsten Bewohner, denen das Netzwerkwohnen, durch die Möglichkeit von hinzumieten von mehr als einer privaten Einheit, keine Grenzen der verschiedenen Alters-
Gauss-/Heimteichstraße
Tag 27
Idee 14
von Blomquist
31.01.2015, 17:43 Uhr

Grüne Wolke

Am Auftakt der Heimteichstraße kann etwas Besonderes entstehen.
Wir stellen uns einen großen Garten vor. Mit Ruhebereichen, Spielmöglichkeiten,
einer Sommerküche für gemeinsame Feste ... und darüber
schwebt eine grüne Wolke.
Gauss-/Heimteichstraße
Tag 26
Idee 10
von bla°
30.01.2015, 23:08 Uhr

Teilhabend Wohnen

Es geht ums Ganze! Ein Ganzes ist zerlegbar in Teile.
Menschen, die sich als Teil eines Ganzen verstehen sind eine Gesellschaft.
Gesellschaftliches Miteinander beginnt in Familie und Nachbarschaft.
Wohnraum sollte der Ort konzentrierter Privatheit sein. Im teilhabenden Wohnen wird er durch die Auslagerung von Geräten und Eventualitäten in geteilte Räume auf das Wesentliche konzentriert– Entrümpeln!
Teilen bedeutet Sparen und Zusammenhalt.

Geteilte Räume
Waschraum, Gästezimmer, Clubraum, Büros, Werkstatt, Stellflächen, Fitnessraum...

Geteilte Leistungen
Kinderbetreuung und Förderunterricht, Pflege, Hausarbeiten, Expertenrat, Fremdsprachen, Musikinstrumenten, Trainingspartner...

Mobilität
SharingSystem organisiert den Austausch von Transportmitteln, die sonst die meiste Zeit parken - Dreirad, Kanu, Schlitten, Rennrad, Tandem, Moped, bis zu PKW-Anhänger und Transporter.

Der neue Block
Der Block als Gegenthese zum Stadthaus mit seinem „jeder für sich auf eigenem Grund“ ist Prototyp urbanen Wohnens und definiert Straßenräume. Er staffelt vorzüglich von Öffentlichkeit zu privatem Wohnraum. Der neue Block positioniert ähnlichen Elemente variabel. Darin zeigt sich der Grundgedanke von Gesellschaft als einem Zusammenschluss von Individuen. Wie Glieder einer Kette werden Teile zum Ganzen.

Vereinstruktur unter Vorstand eines Hauswarts
Die Einrichtungen der Hausgemeinschaft bedürfen Pflege, Wartung und Organisation.
Eigenverantwortliche Nutzung der teilbaren Leistungen und Räume ist durch Mitgliedschaft gewährleistet. (In der Gesellschaft ein Zuhause finden)
Das Haus bietet zudem Räume für externe Dienstleister.

bla° Blässe Laser Architekten, Leipzig
Gauss-/Heimteichstraße
Idee 7
von matrix
30.01.2015, 20:36 Uhr

das stadtmodul

Implantation eines inklusiven Stadtmoduls zur Aktivierung der lokalen Ressourcen für eine multikulturelle und multifunktionelle Quartiersentwicklung.

Modulare Wohnungs- oder Raumbausteine, die je nach Lebensphase, Lebensentwurf oder Nutzungsbedarf als Wohn-, Büro-, Gewerbe- oder Gemeinschaftseinheit flexibel miteinander kombiniert werden können.
Meissner Straße 42-50 · Gauss-/Heimteichstraße
Tag 14
Moderation
Alexandra Schott
18.01.2015, 12:27 Uhr
Reaktion auf den Beitrag von Thomas Dohrmann
Lieber Herr Dohrmann, vielen Dank für die Informationen und den Verweis zum Lärmindex. Die Fragen, die uns erreichen, werden konkreter. Vieles wird auch telefonisch an uns herangetragen und oft können wir im Prozess ein Stück weiterhelfen.

In der Architekturwerkstatt ist Halbzeit. Nutzen Sie die verbleibenden zwei Wochen, um noch entstehende Fragen zu stellen und schlussendlich, um Ihren Beitrag zur Architekturwerkstatt hochzuladen. Wir sind sehr gespannt auf die Ideen und Ansätze.
Gauss-/Heimteichstraße · Zukunft des Wohnens
Tag 12
Thomas Dohrmann
16.01.2015, 16:46 Uhr
Reaktion auf den Beitrag von matrix
Hallo matrix,
vielen Dank für die Anfrage.
Die Lärmsituation ist eher undramatisch. Zu den Bahngleisen ist es ein Stück hin und die Philipp-Reis-Straße ist natürlich eine Durchgangsstraße und gleichzeitig "Schleichweg" zur Kreuzungsvermeidung Georg-Schwarz-/Hans-Driesch-Straße. Aber hauptsächlich ist sie der Zubringer ins Villenviertel Leutzsch. Geht also.
Dazu gibt es eine Lärmkartierung der Stadt Leipzig: Lärmindex tags: LDEN 50-55 dB; Lärmindex nachts LNight 40-45 dB. Letzteres "grüner" Bereich.
Ich hoffe, das hilft erst mal weiter. Viele Grüße
Gauss-/Heimteichstraße
matrix
16.01.2015, 11:26 Uhr
 
Ich habe einige Fragen bezüglich des Grundstücks an der Gaußstraße.....
wie stark ist der Bahnverkehr/Geräuschpegel auf der nördlich gelegenen Gleißanlage? Ich kann mir vorstellen das es dort eine nicht zu vernachlässigende Geräuschkulisse gibt. Generell würde mich auch noch die Autofrequenz auf der Philipp-Reis-Straße interessieren.

Vielen Dank im voraus.
Gauss-/Heimteichstraße